Hauerwirtin

Faschings--Spruch

Die schönsten Tage, sind die laaaangen Nächte!

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Musikalische Feierabendfaschingslieder am 3. Feber

 Drücke AB 20: „Don`t shut me down“ von ABBA

An diesem Fasching-Feierabendbierfreitag überfielen wiedereinmal die aus dem hohen Norden kommenden Grippeviren euren Wirtn und schalteten ihn frei nach „Don`t shut me down“ „nicht nur aus, sondern ganz aus“. Umgeben von Aspro`s, Parkemde`s und Braustabletten, abgerundet mit  heißer Zitronenlimonade gesüßt mit pickendem Honig, „gfrettete“  euer Wirt im ungeliebten Fasching-Feierabendbierfreitags-Grippebett sein Dasein. Und wer war wieder einmal nicht krank, genau meine rauchende Lisi und es zeigte eurem Wirtn wieder „a Gsöchts holt-holt leinga“

 Drücke MR 22: „Liebling mein Herz läßt dich Grüßen“ von Max Raabe

  Was sich an diesem Fasching-Feierabendbierfreitag in der Wirtstube so abdischkrierte, abgetanzt, abgelacht und abgetrunken hat, ja das vehustete euer Wirt im Viren verseuchten Fasching-Feierabendbierfreitags-Grippebett. Munter wurde er jedoch als sein Hauerwurli ihn Musikalische Grüße übermittelte.

Drücke HH 2: „Servus schöne Wirtin“ von Hansi Hinterseer

Jetzt ein schönes Seiterl zu trinken, mit der schönen Wirtin in der Haua-Kuchl zu flaickln, mit den Wirtshausfreunden a Gaudi zan hom, was würde ich alles geben um dabei zu sein. Aber es is holt a asou wias is und so hustete euer Wirt im wahrsten Sinne des Wortes drauf, nicht aber doch davon zu träumen dabei zu sein, am lustigen Fasching-Feierabendbierfreitag im Haua-Wia z Haus.

 Drücke SA 4: „Tanze mit mir in den Morgen“ von Silvio d` Anzas

An einem Faschingfeierabendbierfreitagsamstagmorgen den Sonnenaufgang zu versäumen, Freunde das tut weh, aber ein wunderschönes Lied tröstet euren Grippegeplagte Wirtn über die Schlaflose Hust-Nacht.

Drücke MR 6 : „Es wird ja alles wieder gut“ von Mary Roos und Fred Bertelmann

Ja und bevor sich die Wirtin nach dem langen Fasching-Feierabendbierfreitagsamstagmorgen unter der Duchant verkroch, gabs noch ein Hust-Hust-Busserl. Der Wirt hustete von den Hustviren die Wirtn von den Marlboroviren.

 L.d.m.a.A.,

an diesem Hust-Hust Feierabendbierfreitagsamstagmorgen wurde eurem Wirtn wiedereinmal bewußt, wie schön doch das Leben ist

denn lieber mit ehrlichen Feierabendbierstammgästen bis zum Sonnenaufgang in der Hölle feiern,

Drücke US 8: „Der Teufel hat den Schnaps gemacht“ von Udo Jürgens

 als mit scheinheiligen Engerln nur eine Stunde am Wirtshaushimmeltisch sitzen zu müssen.

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Unser Kaiser war da

Nach einer zu langen Sommerfrische in Bad Ischl, die in einen herbstlichen Urlaub auf Madeira überging, besuchte am Silvestertag unser geliebter Kaiser „Thomas der I.“ für einige Stunden sein geliebtes K.u.K. Hofwirtshaus Hauer in seiner Heimatgemeinde, denn er wollte sich ein Bild machen wie weit die Vorbereitungen für die Faschingszeit  in seiner Faschingsresidenz Loipersbach fortgeschritten sind. In einer schnell einberufenen Audienz im Raucherzimmer der Wirtin, empfing unser geliebter Monarch den Dorfwirtn und sie plauderten über dies und jenes.

Danach stöberte unser Hochwohlgeboren Thomas der I. im Loipersbacher Jahreskalender und war verwundert, dass der Loipersbacher Fasching 2023 in der ehemaligen Faschingshochburg nicht mehr erwähnt wird. Mit den Worten: „Na wauns so is, daun is holt amol so“ beendete er daraufhin die Audienz.

Angetan war er aber von der erotisch dekorierten Wirtsstube und natürlich erfreute ihn die „Herz-hafte“ „Kussecke“. Seine Majestät fühlte sich wie im „Maxim“ und summte „Herz-haft“ vor sich hin Drücke JH20 „Da geh ich zu Maxim….“

Nach dieser sagenhaften Gesangsdarbietung gabs zur Stärkung ein „Herz-haftes“ Hirschgulsch mit zwei reschen Salzstangerln und dazu ein zischendes Schwechter Bier. „Hint nouchi“  Champanisierte  seine Majestät einige Glaserl „Schampus“ mit den Wirtsleitn und dazu „bofellte“ er mit seiner Lieblingswirtin einige Zigaretterl um dann mit der Bemerkung „Herz was willst du mehr“ ein kleines „Nickerchen“ zu machen.

 Bevor er sich mit den Worten “Es war sehr schön und hat mich sehr gefreut“ beschwingt verabschiedete,  überreichte er eurem Wirtn die „Goldene Bierkrugnadel mit Promillehängel“ und eurer Wirtin (als einzige Frau im Faschings-Kaiserreich)  die „Kaiserliche Brillant-Feuerzeugcollane im vergoldeten Marlboroschachterl“.

Mit dem Einzugsmarsch vom Zigeunerbaron (darf man Zigeuner überhaupt noch schreiben) von Johann Strauss II., entfernte sich unser geliebter Kaiser aus seinem K.u.K. Hauerhofwirtshaus.

Er hinterließ jedoch noch eine „Depeche“, wo er die Wirtsleit dringlichst bittet im heurigen Fasching
doch  „NICHT a bisserl Brav zu bleiben“ sondern die Feiarabendbierfreitage in ihrem geliebten Wirtshaus weiterhin so zu feiern wie die letzten Jahre.

 Die nächste Audienz unseres geliebten Kaisers wird von euren K.u.K. Wirtsleitn rechtzeitig angekündigt.

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Erwachsenen-Maskenball friacha im Behm-Hauerwirtshaus

Maskenenball in Loiwaschbo war der Höhepunkt des Faschings. Aber nicht nur in Loipersbach sondern im ganzen Mattersburger Bezirk war das „DER BALL“ des Jahres.

Was sich da abtanzte war der absoute Wahnsinn und diesen Wahnsinn schreibe ich euch.

Das schöne am Maskenball war ja nicht nur der Maskenball an sich, sondern schon die „Vorbereitungsarbeiten“ auf den Maskenball ( „Vorfeiern“ könnte man auch trinken), hatte es in sich. Schon Wochen davor trafen sich die verschiedensten Mander und Manderinen in den diversen Gasthäusern (damals noch 4 an der Zahl – heute nur noch 2- und „Wos is los“ in 5 Jahren???) in Loipersbach, um das Maskenballmotte zu besprechen. Das es hier schon lustig zuging, brauche ich euch nicht zu schreiben. Nachdem das Motto feststand, gings dann ans Eingemachte denn die schönen Kostüme wurden NICHT gekauft, sondern wurden noch alle selbst geschneidert. Diese Schneidereien fanden fasst jeden Abend einmal bei ihr, einmal bei ihm und ein anderesmal irgendwo statt. Alles war sehr geheim, denn jeder wollte die schönste Gruppe am Maskenball sein. Nach den Heimarbeiten gings dann Richtung Wirtshaus, denn die Schneider und Schneiderinnen hatten danach noch reichlich Durst und ausserdem mußte ja eine Arbeitsnachbesprechung stattfinden. Und diese Nachbesprechungen fanden eben (im Gegensatz zu heute) im Wirtshaus statt.

Wenn sich dann die verschiedensten Gruppen im Behm-Hauerwirtshaus zur Nachbeprechung trafen, wollte doch jeder vom anderen Wissen als „WAS“ die anderen auf den Maskenball gehen. Oberstes Gebot war Verschwiegenheit und nur die Wirtsleit wußten nach einigen schönen Gläsern des öfteren, wer als was gehen wird.

Und was sagten die damaligen Wirtsleit Renate und Migo??? 

Nichts hören-Nichts sagen-Nichts sehen!!!!

denn ANVERTRAUTES blieb und bleibt bei euren Wirtsleitn ANVERTRAUT.

Es kam „AUSNAHMSWEISE“ des „ÖFTEREN vor, das solche Nachbesprechungen bis in die frühen Morgenstunden dauerten und dabei wurde gesungen, getanzt, getrunken, gjausnt  gelacht aber vorallem „MITEINANDER“ geredet. Ja so war es eben DAMALS und DAMALS war wunderschön und euer damaliger Jungwirt ist dieser „HANDYLOSEN-ZEIT“ uuuuuuunendlich Dankbar.

Endlich war der Tag des Maskenballs angebrochen und schon am Vormittag gings lustig in der Wirtstube zu, denn Vorfeiern war angetrunken und bei einigen „KLAREN-Doornkaat“ war es nicht „Doornkaat-KLAR“ ob „DER-JENIGE“ oder „DIE-JENIGE“  „KLAR“ und „Doornkaatlos“ auf den Maskenball kommen wird.

Bereits um 18 Uhr kamen die ersten Zuschauer, denn sie wollten sich das nicht entgehenlassen und dieses entgehen lassen dauerte oft lange, denn die letzten Masken trudelteten meistens um 21 Uhr ein.

An der Wirthausbudel gings zu, wie wenn der letzte Faschingstag angebrochen wäre und von überall scharrten sich die Leute vor der Hauerbudel, denn wie geschrieben der Loiperbacher Maskenball war weit und breit der Höhepunkt des Faschings. Vor allem die Rohrweicka,Schondorfer,Peitschinger,Marzer und vorallem die Mattaschdorfa beneideten die Loiwaschpeicke um die Ausgehfreudigkeit und um deren Zusammenhalt innerhalb ihres Dorfes.

P.S.: „ALLES“ Vergangen-Vergessen-Vorüber- „LEIDER“

Aber alles jammern nützt nichts, denn man kann diese schöne Zeit mit der heutigen nicht vergleichen.

Endlich um 21 Uhr, die letzten Masken waren im „BUMMVOLLEN“ Hauerwirtshaus eingtrudelt, gings dann ans große Rätselraten wer denn hinter den Masken stecken könnte. Vor allem die Zuschauer beteiligten sich eifrigst und immer wieder kam es zu den skurilsten „Verdächtigungen“ dass dies „DER“ oder „DIE“ sein könnte. Nicht minder leichter war es an der Wirtshausbudel, denn Bestellungen auf die herkömmlich Art waren nicht möglich da sich keine Maske durch Sprechen verraten wollte und so kam es zu lustigen „Handzeichen“ um dies oder jenes Getränk zu bestellen.

Der Getränkerenner zu dieser Zeit war das gute „ALTE“ Cola Rum mit  23%, was ja dann von der EU auf 38% erhöht wurde

„WARUM“??

ja das wissen nur diese Vollpromillos, da diese Promillos (in EU-Kreisen nennt man dies als Ischias-Problem)  sind ja um die Volksgesundheit besorgt, denn es kann nicht sein dass das gemeine Volk sich mit leichteren Spirituosen abtrinken soll). Neben dem 23% Cola Rum waren die „SCHTROHREARLN“  das wichtigste Trinkutensil, denn ohne „SCHTROHREARLN“ ging so gar nichts in den Schlund hinein. 

Um 23 Uhr wurden dann sämtliche Masken in den Saal gebeten und sie präsentierten nochmals ihre wunderschönen Kostüme den zahlreichen Zuschauern. Dann kam es zur Preisverleihung und gleichzeitigen Demaskierung und hier gabs dann großes Gelächter, denn der vermutete (für unsere Gendervertrottelten „die vermutite“ ) war ein völlig anderer oder anderine als angenommen.

Nach der Preisverleihung war dann Hochstress an der Wirthausbudel angesagt denn die verschwitzten Masken waren ja fasst alle dehydriert. Ein 23%iger  Getränk nach dem anderen wurde bestellt bis, ja bis die Gläser irgendwann ausgingen denn damals wurden die Gläser noch mit einer Handwaschanlage gereinigt und wir konnten noch so schnell waschen, sie waren auf einmal alle fort. Vati schnappte sich den Autoschlüssel und holte aus der Kantine vom Sportplatz  (die damals die Hauerwirtsleit betrieben) Plastikbecher. Eine Stunde später waren auch die Geschichte denn die lagen alle auf dem Wirtshausboden. (P.S.: Damals wurde sowieso alles oighaut) 

Was tun und da schoß Mutti der rettende Gedanke durch den Kopf: „Thomas geh oi in Köla und dro die Kaffeehäferl aufa“. Das war die Trinkerrettung, denn nun gabs nur mehr 23%iger kleine Schwarze in den Moccahäferln und 23%iger große Schwarze in den großen Kaffeehäferln zu trinken. Im laufe der frühen Morgenstunden kam es dann wiedereinmal zu einigen Faustschlägen die auf gewisse Nasen und Augen landeten. Behmama versorgte die gewchwollenen Belessuren geschickt mit Hansplast und Eiswürfel und jaugte sie verpickt und unterkühlt aus ihrem Wirthauskuchlreich. Es dauerte auch nicht lange bis mit lauten Tatü-Tata die Rettung und die Polizei in den Plasktibechern im Wirtshaus standen aber nur war keiner der Rotnasen und Blaugen mehr in der verrauchten Wirtsstube, denn sie tanzten schon wieder im Saal bei Musik von der damaligen Supergruppe „NON PLUS ULTRA“. Nur die zwei Herrn Inspektoren aus Schattendorf waren sehr verwundert, denn das soviele Faschingsnarren „NUR“ Kaffee trinken, hatten auch sie um diese Uhrzeit so nicht gesehen.

Irgendwann war dann aber Schluß mit der Maskerade und bei Minus 15 Grad gings dann ab ins HEIMATLICHE oder auch nicht HEIMATLICHE (darf man HEIMAT überhaupt noch schreiben) Bett und ein Jahr später gabs dann zwar auch wieder ein legendäres Maskenball aber auch einige schöne Tauffeiern.

Alleine schon deswegen sollte es eigentlich wieder einen Maskenball geben, denn wie sonst sollen wir in einigen Jahren eine Fußballmannschaft stellen.

Aber wie sang schon Pipi Langstrumpf: Drei mal Drei macht Vier, widde widde wid, und drei macht Neune


Spare Zeit, Geld und Strom, die Hauerwirtsleit bringen dir`s Essen schon !

Hauerisches-Wochenmenü

Dienstag bis Freitag von 11-14 Uhr

Faschierte Laibchen

mit Petersilienkartofferl und Salatteller    

Nachspeise

€ 8

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Weitere Wia z Haus-Speisen

Henderlbrustfilet in Kürbispanier mit Beilage Zwölf

Schweinsschnitzerl nach Wiener Art mit Beilage Elf

 Fisch & Chips  Neun

Hauerburger mit Pommes Acht

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Wirtshaus-Öffnungszeiten 2023

Nächstes  F e i e r a b e n d b i e r

am Freitag, den 10. Februar ab 18 Uhr

Treffen wir uns am Freitag auf 1-2 Feierabendbier

 im „Haua Wia z Haus“?

Bin dabei!!!
Aber schreibt man
12 nicht ohne Bindestrich?

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S o n n t a g s – M e n ü

 am 10. Feber 2023 von 11 bis 14 Uhr

 saftiges Cordon Bleu nach Wiener Art

mit Grundbirnfrites und Saisonsalat

Aus der Möhlschpeiskuchl gibts

flaumige Topfenknödel auf angeduselten Faschings-Apfelmus

vierzehn Euro

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Stilller Beschützer

Seit 1954 beschützt dieser stille Geselle das Böhm-Hauerwirtshaus. Meine Großeltern bekamen diesen Rauchfangkehrer am Silvestertag im Jahr 1954 im alten Gmoawirtshaus vom Sportverein Loipersbach als Glücksbringer überreicht und seit dieser Zeit begleitet er uns. Er ist ein Freund der mit uns durch Dick und Dünn gegangen ist, der Leid und Freud mit uns geteilt hat und der uns, auch wenn es noch so schlecht lief niemals seine Freundschaft uns gegenüber aufgekündigt hat. Er hat soviel schönes im Behm-Hauerwirtshaus miterlebt dass es Bücher füllen würde, würde er über die vergangenen 67 Jahre berichten.

Er aber sagt kein Wort sondern behält es für sich, und das ist gut so.

Lieber Rauchfangkehrer, Danke für alles und auf noch viele schöne gemeinsame Hauer-Wirtshausjahre denn,

 „Immer wieder geht die Sonne auf“.