Hauerwirtin

Das einzige was ich zurücklassen will,

sind schöne Wirtshauserinnerungen!

Servus, Grüß Dich“!

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Mit diesen 3 Wörtern, wurde JEDER  Hauer-Gast von meiner Mutti im Hauerwirtshaus seit 1954 begrüßt und verabschiedet. 3 Wörter, die mehr sagen als es zum schreiben gibt.

 Aus Muttis Faschings-Plattenfundus

Drücke FQ 18: „Ich weiß, das wir und wieder sehn“ Freddy Quinn

Wos woar los am 16. Februar im Hauer-Wia z Haus

Auch an diesem Feierabendbierfreitag war euer Wirt „NICHT“ einsatzfähig um den unter Naturschutzstehenden Bierhahn zu bedienen und so verabsäumte er nach den Erzählungen seiner Wirtin wiedereinmal einen lustigen und vor allem laaaangen „Feierabendbierfreitag“ der ein Feierabendbierfreitagbissamstagmorgen wurde.

So träumte und träumte er von der 1. Loipersbacher Fastenparty, die am 30. Februar hätte stattfinden sollen so dahin und was er täumte war der absolute Feierwahnsinn.

Drücke ST 20: „Hitmix 2010“ Die Stoakogler

Ja bereits um 65 Minuten vor Acht standen aberviele an der Wirtshausbudel „Habt Acht“, denn alle drängten sich um das Feierabendgratisgetränk, das aus dem unter „Nichtnaturschutzstehnden“ Wassserhahn vom Wirtn ausgeschenkt wurde. In der Wirtshauskuchl bruzzelte veganer Leberkäse und für die Kaltesser gabs rinnendes Palmenöl-Grammelschmalz mit Biosalz. 

Drücke CB 24: „Rehragout“ von den Cuba-Boarsichen

An den Wirtshaustischen feierten die vielen Wirtshausgäste mit ihren Handys und schrieben sich gegenseitig das, was sie sich gegenseitig nicht zu sagen trauen. Hitzige lautlose Diskussionen fanden auf den Handys statt und euer Wirt mußte aufgrund der Blödsinnigkeiten die da geschrieben wurden den Router ausschalten und auch der Hauerwurli, der so sehr er sich auch bemühte Stimmung in die Wirtsstube zu spielen war verzagt, denn wenn das die neue Wirtshauskultur ist dann Gute Nacht Wirtshaus.

Drücke HS 2: „Telefonmann“ von Helge Schneider bei Stafan Raab

Bim ertönte es auf dem Wirtshaushandy, denn ein „Einmalimjahrfortgehender“ Wirtshausnichtgast schrieb ein „Wotz äp“ er wolle noch ein Glaserl vom Gratisleitungswossa und er beschwere sich hiermit, dass der Zigarettenrauch von der Wirtin seinen neuen „Bulunder“ attakiere.

Drücke HS 4: „Fitze-Fatze“ von Helge Schneider

Drücke RS 5: „Zick Zack“ Rammstein

Ja und dann gabs auch noch Zick-Zack Handydiskussionen, denn „Influänzers“ gaben Schönheitstipps und viele aufgeblasene „Lippenschönheiten“ umgarnten euren Wirtn und setzten ihm eine Schlankheitspritze an den Hinterteil bis ja bis er…. 

Wild umadumschlagend und Schweißgebadet durch laute Ring-Ring-Ring-Hilfeschreie des Weckers munter wurde und froh war, das dies alles nur ein böser böser Zukunftsalbtraum war. Puuuuh war euer Wirt erleichtert, das es im Hauerwirthaus noch normale Feierabendbierfreitaggäste gibt mit denen man noch soooo richtig abfeiern kann.

Der erfolgreiche Hauerische Wirtshausspruch wird auch in Zukunft lauten, lieber mit wenigen ehrlichen Stammgastfreunden bei 1, 2 oder mehreren Glaserln und bei schöner Wurlimusik

 Drücke NE 6: „Fragezeichen“ Nena LIVE

zusammensitzen zu dürfen

 als mit vielen scheinheiligen Nichtstammgastfreunden nur eine Stunde am Wirtshaustisch umdaumsitzen zu müssen.

Mutti hatte für vieles Verständnis, aber ich glaube sie hätte sich solch eine Albtraumwirtshauszukunft auch nicht gewünscht.

Was auch immer passieren mag, niemand kann UNS und DIR die unvergesslichenNacht-Tagesstunden von 1954 bis HEUTE nehmen, die Renate und die Hauerwirtsleit gemeinsam mir DIR und vorallem mit Dir schon im
„Behm-Haua Wia z Haus“ Getanzt, Gesungen, Gelacht und des öfteren auch ein bisserl Geweint haben, denn diese Stunden gehören uns allen,

„denn nicht warten bis die schönste Zeit kommt, sondern die heutige zur besten machen“
und wenn DU auch nur einen Stunde davon glücklich warst ist das viel, denn diese
eine Stunde im Hauerwirtshaus mit meinen Eltern und Nacht-Freunden kann DIR und UNS nicht mehr aus unserern Erinnerungen wegnehmen.

War das eine Scheiß und Schweiß-Albtraumnacht, aber euer Wirt gibt die Hoffnung nicht auf und bei

Drücke RH 7: „Das kann uns keiner nehmen“ Revolverheld (Musikvideo)

träumte er von einem allervorletzten Seiterl Bier,  einem allervorletzten Glaserl des guten Spritzweines, einem allervorletzten Zigaretterl und einer schönen Albtraum-FREIEN Wirtshauszukunft.

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Nächster Feierabendbierfreitag 2024

Treffen wir uns am Freitag, den 23.Februar im

 Hauer-Wia z Haus auf 1-2 Glaserl Fasten-Feierabendbier

Bin dabei,

aber schreibt man 12 nicht ohne Bindestrich?

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Spare Zeit, Geld und Strom, die Hauerwirtsleit bringen dir`s Essen schon !

Hauerisches – Menü um 8 Euro

 von Dienstag bis Freitag 11-14 Uhr

  gebackenes H e n d e r l f i l e t

mit Salat

Nachspeise

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Weitere Wia z Haus-Speisen

Henderlbrustfilet in Kürbispanier mit Beilage Dreizehn

Schweinsschnitzerl nach Wiener Art mit Beilage Zwölf

 Fisch & Chips  Neun

Hauerburger mit Pommes Neun

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S o n n t a g s – Menü am 25. Februar 2024

von 11 – 14 Uhr

 Riesen- Schnitzerl

mit Pommes und knackigen Wirthaussalat

Als Fastenspeise gibt`s hint nouchi „Bett-Trunkene Marillenschnitten“ 

um vierzehn Euro

Bitte um Vorbestellung bis Samstag 20 Uhr

 

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Stilller Beschützer

Seit 1954 beschützt dieser stille Geselle das Böhm-Hauerwirtshaus. Meine Großeltern bekamen diesen Rauchfangkehrer am Silvestertag im Jahr 1954 im alten Gmoawirtshaus vom Sportverein Loipersbach als Glücksbringer überreicht und seit dieser Zeit begleitet er uns. Er ist ein Freund der mit uns durch Dick und Dünn gegangen ist, der Leid und Freud mit uns geteilt hat und der uns, auch wenn es noch so schlecht lief niemals seine Freundschaft uns gegenüber aufgekündigt hat. Er hat soviel schönes im Behm-Hauerwirtshaus miterlebt dass es Bücher füllen würde, würde er über die vergangenen 67 Jahre berichten.

Er aber sagt kein Wort sondern behält es für sich, und das ist gut so.

Lieber Rauchfangkehrer, Danke für alles und auf noch viele schöne gemeinsame Hauer-Wirtshausjahre denn,

 „Immer wieder geht die Sonne auf“.

„Das einzige was ich zurücklassen will,

sind schöne Wirtshauserinnerungen!

Servus, Grüß Dich“!

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Mit diesen 3 Wörtern, wurde JEDER Hauer-Gast von meiner Mutti im Hauerwirtshaus begrüßt und verabschiedet. 3 Wörter, die mehr sagen als es zum schreiben gibt.

 Aus Muttis Faschings-Plattenfundus

Drücke PP 18: „Die 60ig schöntsne Trinklieder

Deis woar los am 1. Jänner im Hauer-Wia z Haus

Unser Kaiser war da

Nach einer zu langen Sommerfrische in
Bad Ischl, die in einen herbstlichen Urlaub auf Madeira überging, besuchte am
Silvestertag unser geliebter Kaiser „Thomas der I.“ für einige Stunden sein
geliebtes K.u.K. Hofwirtshaus Hauer in seiner Heimatgemeinde, denn er wollte
sich ein Bild machen wie weit die Vorbereitungen für die Faschingszeit  in
seiner Faschingsresidenz Loipersbach fortgeschritten sind. In einer schnell
einberufenen Audienz im Raucherzimmer der Wirtin, empfing unser geliebter
Monarch den Dorfwirtn und sie plauderten über dies und jenes.

Danach stöberte unser Hochwohlgeboren
Thomas der I. im Loipersbacher Jahreskalender und war verwundert, dass der
Loipersbacher Fasching 2024 in der ehemaligen Faschingshochburg nicht mehr
erwähnt wird. Mit den Worten: „Na wauns so is, daun is holt amol so“ beendete
er daraufhin die Audienz.

Angetan war er aber von der erotisch
dekorierten Wirtsstube und natürlich erfreute ihn die „Herz-hafte“ „Kußecke“.
Seine Majestät fühlte sich wie im „Maxim“ und er summte „Herz-haft“ vor sich hin
Drücke JH20 „Da geh ich zu Maxim….“

Nach dieser sagenhaften
Gesangsdarbietung gabs zur Stärkung ein „Herz-haftes“ Hirschgulsch mit zwei
reschen Salzstangerln und dazu ein zischendes Schwechter Bier. „Hint
nouchi“  Champanisierte  seine Majestät einige Glaserl „Schampus“ mit
den Wirtsleitn und dazu „bofellte“ er mit seiner Lieblingswirtin einige
Zigaretterl um dann mit der Bemerkung „Herz was willst du mehr“ ein kleines
„Nickerchen“ zu machen.

 Bevor er sich mit den Worten “Es
war sehr schön und hat mich sehr gefreut“ beschwingt verabschiedete, überreichte
er eurem Wirtn die „Goldene Bierkrugnadel mit Promillehängel“ und
eurer Wirtin (als einzige Frau im Kaiserreich)  die „Kaiserliche
Brillant-Feuerzeugcollane im vergoldeten Marlboroschachterl“.

Mit dem Einzugsmarsch vom Zigeunerbaron
(darf man Zigeuner überhaupt noch schreiben) von Johann Strauss II., entfernte
sich unser geliebter Kaiser aus seinem K.u.K. Hauerhofwirtshaus.

Er hinterließ jedoch noch eine
„Depeche“, wo er die Wirtsleit dringlichst bittet im heurigen Fasching
doch „NICHT a bisserl Brav zu bleiben“ sondern die
Faschings-Feierabendbierfreitage in ihrem geliebten Wirtshaus weiterhin so zu
feiern wie die letzten Jahre.

 Die nächste Audienz unseres
geliebten Kaisers wird von euren K.u.K. Wirtsleitn rechtzeitig

 Obwohls noch immer sehr weh tut das Mutti nicht mehr da ist, aber der erfolgreiche Hauerische Wirtshausspruch wird auch in Zukunft lauten, lieber mit wenigen ehrlichen Stammgästen bei 1, 2 oder mehreren Glaserln und bei

Drücke PA 6 : „Dass kleine Beisl“ Peter Alexander

zusammensitzen zu dürfen, als mit vielen scheinheiligen nur eine Stunde am Wirtshaustisch umdaumsitzen zu müssen denn

was auch immer passieren mag, niemand kann UNS und DIR die unvergesslichen
Nacht-Tagesstunden von 1954 bis HEUTE nehmen, die Renate und die
Hauerwirtsleit gemeinsam mir DIR und vorallem mit Dir schon im
„Behm-Haua Wia z Haus“ Getanzt, Gesungen, Gelacht und des öfteren auch ein bisserl Geweint haben, denn diese Stunden gehören uns allen,

„denn nicht warten bis die schönste Zeit kommt, sondern die heutige zur besten machen“
und wenn DU auch nur einen Stunde davon glücklich warst ist das viel, denn diese
eine Stunde im Hauerwirtshaus mit meiner Mutti und den vielen
Nacht-Freunden kann DIR und UNS nicht mehr aus unserern Erinnerungen wegnehmen.

Loi-Loi-Loipersbach

„Zweiter Loipersbacher Dorfball 2024“

Euren Wirtn
gelang wieder einmal etwas „unscheinwahrliches“, denn in Absprache mit der Österreichischen Faschingsregierung
organisierte er kurzfristig am 5 Jänner 2024 den 1. Loipersbacher Dorfball für

ALLE

„Rund ums Hauerwirtshaus“ und innerhalb von 30 Minuten waren alle 250 Ballkarten
als auch die 10 teuren Logen auf der Bühne verkauft.

Beim Eintritt in den wunderschönen
Hauer-Ballsaal, wurde den noch schöneren Balldamen eine weiße Rose mit Handkuß von Thomas den I. als Ballspende
überreicht und die Herrn bekamen eine Gratistanzkarte
von der Loipersbacher Tanzschule Walzerschritt,
die bis zum zweiten Loipersbacher Dorfball eingelöst werden muß.

Die Schirmherrschaft über den 1.Loipersbacher Dorfball übernahm euer
Hochwohlgeboren Thomas der I., der in seiner Bergüßungsansprache aber die
vielen
„Rund ums Hauerwirtshaus-Ballgäste“ ermahnte ,sie sollten doch an diesem
historischen Ballabend NICHT ein bisserl brav werden, sondern einfach
nur feiern und die rauschende Ballnacht geniesen.

1. Teil „Der Einzug“

Pünktlich um
20 Uhr startete dieser Ballabend mit der „Non-Plus-Ultra“
Coverband
und alle Gäste wurden eingeladen, beim „Einzugsmarsch aus dem Zigeunerbaron“
mitzumarschieren. Anschließend wurde von allen Ballgästen die “ Burgenland-Hymne“
gesungen und es sollte uns allen bewußt sein, in welch schönen Land wir
eigentlich LEBEN dürfen.(Filmschmankerl aus 1958
„Der Fenstergucker“ – Bei den Kroaten im Burgenland)

Nach der Landeshymne tanzte eure Hochwohlgeboren Thomas der I. den Eröffnungsmarsch bei „Burgenland mein Heimatland“ und eröffnete somit tänzerisch den ersten Loipersbacher Dorfball.

Danach hieß es
gleich einmal Damenwahl“ mit dem
Kastelruther Spatzen u. Laura Wilde Spatzen
Medley“
und von Anbeginn an schwebten die ausgelassenen Ballgäste im schön
geschmückten Hauer-Ballsaal über den Parkettboden. Um das ganze aber amüsant zu
machen, durfte NICHT mit dem eigenen Tanzpartner getanzt werden, NEIN es MUSSTE
ein eleganter Herr vom übernächsten Tisch mit einer weißen Rose aufgefordert
werden und einige der schönen Balldamen mußten sich tänzerisch mit den
aufgeforderten ordentlich  abquälen. Als Belohnung für so manches Zehensteigen, wurden die schönen Balldamen von den eleganten Ballherrn auf ein oder zwei oder…. Glaserl Champagner an der Wirtshaubudel einladen.

Aufgewärmt und
schwungvoll gings dann wieder in den Ballsaal zurück und bei „Abrazame Y Besame“ und „Te Quiero Mucho“
von SPARX kam euer Wirt aus dem
staunen nicht heraus, denn was da von den närrischen Ballgästen auf den
Tanzboden gezaubert wurde, war der absolute Wahnsinn. Schon lange nicht hatte
euer Wirt solch glückliche und ausgelassene Ballgäste gesehen und all der ganze
Weltcheiß wurde einfach weggetanzt.

Bei „FLYIN HIGH“ von Opus&Falco gings dann unter die Kussglocke wo
jedes Tanzpaar sich hineinküssen mußte und einige Paare kamen aus derKussglocke ganz
FLYIN HIGH“ wieder heraus.

Ja und dann
gabs laaaange 12 Minuten Jugenderinnerungsmusik mit „
Helenes Fischer Ultimativen
Schlagermedley“
und euer Wirt ist froh, dass er in dieser schönen Zeit aufwachsen und
feiern durfte, denn diese Zeit war einfach Grenzgenial.

In der Wirtstube hingegen hatte der Faschingskappenverkauf begonnen und eine Balkappe nach der anderen
landet auf den Köpfen der unbeschwerten Ballgäste.

Anmerkung: Hoffentlich freuen sich morgen
früh auch viele Kinder, wie eben euer Wirt und seine Schwester als SIE Kinder
waren, wenn aufn Kuchlkastl für jeden eine Faschningsballkappe lag, schön wars. 

Danach wurde
unter frenetischem Applaus das Rauchverbot“
durch die rauchende Wirtin Lisi gekippt
und es war,
wie es eben früher im Wirtshaus eben so war. Sogar euer Nichtrauchender Wirt
genoss ein Zigaretterl, dazu ein Drittel Bier und ein schnalzendes Zwicka-Busserl von seiner Wirtin, einfach
wunderschön. Für eure Wirtsleit gabs dafür a „Extrastickl“ und Lisi und Tom wünschten sich
natürlich „Das kleine Beisl“
von Peter Alexander

Ja die Zeit
verrann und auf einmal war es 24 Uhr und die Mitternachtseinlage wurde
angesagt.

Aber davor gabs noch einmal Musik vom
feinsten, denn bei
Udo Jürgens „Hit-Medley“ gings auf dem Parkett dermaßen ausser Rand und Band
zu, das euer Wirt schon Angst hatte die ausgelassenen Ballgäste werfen den
Ballsaal um.

2.Teil Die jetzt schon legendären Mitternachtseinlagen“ 

Als erste waren der 1. Burgenländische Musikverein Heimatklänge Loipersbach mit der
Mitternachtseinlage dran und sie spielten mit dem „Stoakogler-Abschiedsmedly“
die Ballgäste gleich auf die Tische. Unscheinwahrlich
was sich jetzt im Ballsaal abtanzte aber es hies NICHT Abschied nehmen, NEIN
nun gings erst so richtig los. Die Ballgästete jubelten und nach den Rufen,
Zugabe-Zugabe spielten sie als Draufgabe den „Hitmix
2010″
von den Stoakoglern .

Die zweite Mitternachtseinlage gestaltete
die „Freiwillige Feuerwahr Loipersbach“. Bei
Trara es brennt“ zogen die erhitzen
Ballgäste im Gänsemarsch in den kühleren Winterrosengarten,
denn dort hatten der neue Kommandant, sein Stellvertreter und alle
Feuerwehrdamen und Feuerwehrmänner schon die Kübel-„Spritzer“
aufgebaut. Jeweils zwei Paare (1 Paar setzte sich aus Frau und Mann zusammen)
traten gegeneinander zum Kübelziel-„Spritzer`n“
an. Er oder sie stand am Kübel“spritzer“ und sie oder er
hantierte am Schlauch umadum. Bei „Auf die Plätze
fertig Feuer los“
mußte der Schlauchführer bis an eine Ziellinie
sprinten, dort in Anschlag gehen und den Wasserstrahl in einen 5 Meter
entfernten Kübel „spritzer`n“. Bei Wasser
Marsch
mußte der „Kübel-Spritzer-Pumper“ ordentlich pumpen und
wer nach 30 Sekunden mehr Wasser in seinem Kübel hatte war Sieger. Musikalisch
wurden die pumpenden Feuerewehranwärter mit
dem „Marsch der Freiwilligen Feuerwehr“
von den Zillertaler Schürzenjäger. War das eine Riesengaudi denn die „Ziel-Spritzer-Verlierer“
mußten den „Ziel-Spritzer-Gewinnern“ einen „Kübel-Spritzer“
an der Wirthausbudel bezahlen.

Ja
und jetzt wurde es gruselig, denn die „Loipersbacher
Aubochteifln“
zogen mit Donner und Geschrei in den Ballsaal und
holten sich einige Gäste heraus, aber nicht um sie zu dreschen, nein was jetzt
kam das hatten sich die erschrockenen Ballgäste nicht ertanzen lassen. Bei „Dancing Quenn“
von ABBA
zeigten sie sich von ihrer feministischen Seite und Hochachtung vor den Teifln die
mit ihren schweren Masken träumerisch über den Parkettboden dahinglitten. Bei „Watterloo“
ebenfalls von von ABBA tanzte dann der ganze Ballsaal und sogar die Hotvolee
in den teuren Logen schunkelte hemmungslos mit.

Was danach der „Gesangsverein
Einigkeit Loipersbach“
als weitere Mitternachtseinlage bot, das war
internationale Spitzenklasse denn die hübschen Sängerinnen unterstützt von den narrischen Aubochfidlern sangen den Wahnsinnssong „Proud Mary“
in der Liveversion von Tina Turner. Jetzt kochte der Saal über, aber das war noch nicht
alles denn auch die Männer vom Gesangsverein wollten um nichts nachsingen. Sie
doubelten AC/DC vom Livemitschnitt aus LIVE
at River Plate mit „Whole Lotta
Rosie“
so gekonnt nach, dass allen Ballgästen der Mund
offen blieb, denn mit dem hatte keiner gerechnet das diese Herrn soooo
durchstarten.

Nach diesen Grandiosen Darbietungen gab`s
als Zugabe (und mit diesem Lied wurde auch schon die nächste
Mitternachtseinlage eingesungen) das Lied aller Fußballer „Fußball ist unser Leben, der König Fußball regiert
die Welt“.

Ein Pfiff vom Wirtn und schon liefen unsere
„Blues“ vom Sortverein Loipersbach bis zur Mittelauflage des
Tanzsaales und bergüßten die zahlreichen Zuschauer mit einem schon leicht
lallenden „Wir begrüßen unser Gäste
mit einem lautstarken Sport Frei“.
In ihren wunderschönen
Blau-Weiß-Blauen
Fußball-Jersey`s“,
suchte sich jeder Spieler eine
Spielerin und ab gings Richtung Rosengarten wo
eine Fußball-Freistoßgeschwindigkeitsanlage
aufgebaut war. Jedes Paar schoß jeweils einen Freistoß auf eine Torwand und die
zusammengezählte Ballschußgeschwindigkeit jedes Teams ergab dann den Sieger.
Bei „Warum grad ein Fußbabllspieler„,
„Der Mann mit der Nummer 7
und „Er steht im Tor“ kannte
der Ehrgeiz keine Grenzen und in einem spannenden Freistoßschießen erhielt der
Sieger unter tosendem Applaus der unüberschaubaren Zuschauermenge (nur die
ständigen Sportplatznörgler und Hintnouchi Besserwisser mußten im Saal bleiben)
einen Doppler-Spritzer an der Wirthausbudel vom SV.L. übereicht.

Während der jetzt schon Blauweißen legänderen Siegesfeier an der
Wirthausbudel, wurde in der Zwischenzeit die Ballkönigin gewählt und wer hätte
sonst gewinnen sollen als die Wirtin. Sie bedankte sich persönlich bei jedem
Stimmgeber der sie gewählt hat (denn der Name der Wähler mußte auf dem
Abstimmungzettel stehen) mit einem Packerl Zigaretten für eben Diesen oder
Dieser. Schiebungsgerüchte wurden durch die vom Wirtn persönlich eingesetzten
und eingeladenen U-Faschingsmitglieder unter der Leitung von Thomas den I. an
der Wirthausbudel weggetrunken und nach dem Freispruch gings im Festssal
weiter, denn schon warteten die Tänzer derLoipersbacher Volkstanzgruppe“ auf ihre
Mitternachtseinlage.

Beim Einzugsmarsch „Servus
schöne Wirtin“
von
Hansi Hintereeser
nahmen die Volkstänzer die enthusiasichten Tischgäste zum
Mittanzen auf die Tanzfläche mit. Bist Narrrrisch jetzt wackelte der ganze
Wirthausballsaal. Ja und nun wurde das beste Tanzpaar gesucht und was gibts
besseres als den „Zillertaler
Hochzeitsmarsch“
vom
Musikantenstadl 2011. Die Jury machte es
sich nicht leicht aber Schlußendlich gewann das Hochwohlgeboren-Duo Thomas der I. mit seiner Mätresse Cordola Grün.
Jetzt noch einmal alle auf die Tanzfläche denn bei
Heinos
„Hit-Medley
2007
durfte niemand sitzen
bleiben und eine laaaange Polonaise zog durch`s ganze Hauerwirtshaus.

Mit dem Lied „Rehragout“ von den Cuba Boarischen wurde dann der kulinarische Teil dieses einzigartigen Dorfballs
eingegessen. Und was wurde den hungrigen Ballbesuchern aus der Wirthauskuchl
gezaubert? Es gab köstliches Rehragout mit
flaumigen Semmeknödeln
und ein zischendes Hausbier.

Nach dieser kurzen Pause gings dann im Saal
mit der Tombola weiter, denn was wäre ein Faschings-Ball ohne Tombola. Diese Tombola war aber ausssergewöhnlich, denn
nur die männlichen Ballgästen durften jeweils ein Los ziehen, aber dafür war
jedes Los ein Hauptreffer.

Die Loipersbacher
Kiridomaderln
verkauften nun an jeden männlichen Ballbesucher
ein Gewinnlos. Was aber die Losgewinner nicht wußten, sie zogen nämlich ein
Namensgewinnlos mit jeweils einen Namen von einer der anwesenden eleganten
Ballbesucherinnen. Ja jetzt herrschte großes Gelächter, denn der Wind hätte
einig Paare nicht besser zusammentragen können als diese Tombola. Jeder
Gewinner mußte seinen weiblichen Gewinn mit Handkuss vom Tisch abholen und bei „Schöner fremder Mann“
von Connie Francis, Rote Lippen soll man küssen“ von Cliff Richard und
„Baby mach dich
schön“
von Peter Kraus
tanzten die Tombola-Zufallspaare das es eine
Freude war. Anschliesend lüfteten die flotten Losgewinner ihr Geldbörserl und
luden die auf Zeit geliehene Balldame auf einige Glaserl Uhudler-Frizzante an
der Wirthasubudel ein. 

Ui jegerl wou is denn die Zeit hinkeimma
vieri is glei.Jetzt mußten sich die alle noch answesenden Ballgäste anhalten,
denn die nächsten beiden Stunden spielten die Non
Plus Ultra Coverband
Tanzmusik vom feinsten.

Bei „Ach
Breaky hart“, „Jersualme“, „Twist again“, „Teddy
bear“, „Rock around the clock, „Las Ketchup song“, „La
Bamaba“, „Boogie Woogie Bugle Boy“
usw-usw,
tanzten im immer noch Bummvollen Ballsaal die gut aufgelegten Dorfballbesucher
bis, ja bis durchs Saalfenster die ersten Sonnenstrahlen hereinblinselten.

Und es kam wie es kommen mußte, auch dieser
wunderschöne Abend ging einmal zu Ende. Nur noch ein Lied und bei „Sierra Madre“ verabschiedete
sich die fleißige Ballmusi. Zugabe, Zugabe
jubelten die Ballgäste den fleißigen Musikanten zu, die ein allerallervorletztes Lied
von sich gab und bei „Dankeschön es
war berzaubernd“
von
Peter Alexander
kuschelten sich die
Tanzpaare zusammen.

Bei „Musi denn zum Städtele hinaus“ tanzten alle in die  Wirtsstube hinaus, wo der Hauerwurli
die vielen feiernden mit „Guten Morgen Sonnenschein“ v
on Nana Mouskuri begrüßte.
Danach die „Kuschelpolka“
geschpielt von den letzten verbliebenen Musikanten
unseres Loipersbacher Musikvereines
,denn einige Ballgäste waren schon Kuschelweich
banaunda. Euer Hauerwurli lief nun in Höchstform auf lies aber die vielen Morgenballbesucher nicht zum
kuscheln kommen. Jetzt tranken schon die ersten Ballbesucher Frühstückskaffe aber bei „Café au lait“
gabs kein sitzenbleiben und sogar hinter der Wirthausbudel wurde getanzt.

Puhh hiaz scheangelte aber auch schon euer Wirt gewaltig aber um „7 Uhr ist die
Welt noch in Ordnung“. 
Unter die „Uhr geht vor, du kannst noch bleiben“
von Jürgen Marcus spendierten die Hauerwirtsleit noch ein deftiges Gabelfrüstück. Bei Musik von Fred Rauch „Gulaschsuppe“ gabs eben
feurige Gulaschsuppe, knusprige Kaisersemmelen ein Flascherl Ottakringer unddazu noch einige lustige Gschichtln „Rund
um den 2. Loipersbacher Dorfball“
zu tratschen. Leitl die Kiraglouckn leitn schou, hiasz is
owa Zeit zan Hoam-GEN (Dieses GEN war am 2. Loipersbacher Dorfball fehl am Tanzparkett) aber bei „Gute Nacht Freunde“
von Reinhard Mey verabschiedeten sich die letzten Ballgäste mit einem Busserl und „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“ Jonas Kaufmann&Julia Kleiter von Lisi und Tom.

Puhhh war das ein Ball, aber was eure Wirtsleit noch in zweisamkeiter Umarmung zu sagen hatten dauerte eine Zigarette und ein
letztes Glas im stehn. Euer Wirt druckte seine Wirtin fest an sich und bedanktesich mit eben einer Zigarette,einem Glaserl Abschiedswein und einem Busserl bei „Du hast mich heut noch nicht geküsst“
von Hansi Hinterseer für diesen wunderschönen Ballabend.

Anmerkung:

Ohne die Wirtin hätte es nämlich im Ballsaal und in der Wirtsstube nicht so genebelt und das war gut so, denn so
sahen wenigstens die Fenstergucker die den Ball nicht besuchten nichts vom 2.Loipersbach Dorfball im
Hauerwirtshaus.

Das war der „Erste Loipersbacher
Dorfball“

oder so hätte er sein können, aber träumen wird man ja noch dürfen.

Über die Wirtshausstiegen sang euer Wirt
dann seiner angebeteten „Es muß was
wunderbares sein, von dir geliebt zu werden“
von Jonas Kaufmann  ins Ohr. Und was entgegnete die geliebte Wirtin:
Thomas du bist jo varruckt. Owa Lisi es is ja Fosching und dou derf ma jo a
bisserl varruckt sein.

Obwohl`s in Österreich
momentan a bisserl Drunta und Driwa geht, Freunde es kommt
wieder die Zeit wo nur „LACHEN ansteckend sein wird“ bis dahin !!!
FAIR PLAY !!!!
und ein MITEINADER statt GEGENEINADER und
wia schou gsogt „Heats auf zan Jammern“ denn
es sollte uns trotz allem bewußt sein, 

 in welch schönen Österreich wir eigentlich LEBEN dürfen

und wem es nicht paßt der solch sich schleichen.

 
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